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1953 wurde ich in England geboren. Dort studierte ich Elektrotechnik und Elektronik, bevor ich 1976 dauerhaft nach Deutschland zog. In meiner beruflichen Laufbahn arbeitete ich in der Computerindustrie, zunächst als Programmierer von Echtzeit- und Prozesssteuerungssystemen, später im Betrieb und Governance der globalen Datenzentren einer internationalen Bank. Dabei war ich etwa zehn Jahre als freiberuflicher Berater tätig und arbeitete in dieser Zeit auch als technischer Übersetzer (Deutsch – Englisch).

Während meiner Schulzeit erhielt ich Klavier- und Orgelunterricht. Es entwickelte sich bei mir ein großes Interesse an der Musik von Johann Sebastian Bach. Mit meinem Eintritt in den Ruhestand konnte ich dem wieder intensiver nachgehen. Bereits während meiner Studienzeit hatte ich über Zahlensymbolik in seinem Werk gelesen. Ich beschloss, dies vor dem Hintergrund meiner Informatik- und Mathematikkenntnissen gründlicher zu untersuchen. Ein intensiver Austausch entwickelte sich mit Prof. Dr. Ruth Tatlow, die sich ebenfalls intensiv mit diesen Fragen beschäftigt. Durch ihre Unterstützung sprach ich bei den Meetings von BachNetwork 2017 und 2019 (wo ich Eberhard zum ersten Mal traf).

Das Ergebnis meiner Arbeit "Let's Calculate Bach - Applying Information Theory and Statistics to Numbers in Music" liegt seit dem Sommer 2021 als Buch vor.